Impressum

Eine ergänzende Trainingsmethode
mit leistungsförderndem und potentiell
rehabillitativem und präventivem Charakter.

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Hintergrund

Das Projekt „Slidation“ (engl. Slide = Rutschen, Rotation = Rotation) ist von einem Physiotherapeuten und einem Sportwissenschaftler entwickelt worden und hat sich mittlerweile über einige Jahre weiterentwickelt und konnte im vergangenen Jahr über ein Pilotprojekt mit sehr guten Ergebnissen seinen leistungsfördernen Charakter unter Beweis stellen. Im Folgenden wird grob erklärt, was Slidation ist und wozu es dient.

Das innovative ergänzende Training auf einer Rutschfläche wurde bereits bei Leistungssportlern (z.B. Triathlon, Marathon, Wasserball) trainingsergänzend erfolgreich eingesetzt, sowie bei Freizeitsportlern unterschiedlichen Alters (Grundschulalter bis Senioren) und Patienten (krebskranke Kinder der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)). Weitere bereits durchgeführte Studien sowie aktuelle Projekte sind unter „Referenzen“, „Publikationen“ bzw. „Aktuelles“ nachzulesen. Die Trainingsmethode soll also sowohl im Trainingsbereich für Leistungs- und Breitensport wie auch in der Rehabilitation und Prävention seine Anwendung finden.

Allgemeines

Der Bewegungsapparat unseres Körpers bedient sich einer tonischen (primär Haltungskontrolle) und einer phasischen (auf die Ausführung von Bewegung programmierten) Muskulatur, die eine Leistungsanforderung stellt, aber auch eine Leistungsbereitstellung ausübt. Schauen wir uns an wo die tonische und phasische Muskulatur sitzt, dann kommen wir auf ein zusammenhängendes Bewegungsbild eingelenkiger oder mehrfachgelenkiger Muskeln und die vergessene Eingeweidemuskulatur. Machen wir jetzt den Sprung zur Bewegung, landen wir in der Bewegungsvielfalt von unzähligen Sportarten, von denen viele das gleiche Ziel verfolgen: Sieg und Aufgabenbewältigung unter Druck der Wirbelsäule. Häufig soll aus der Stabilität (Druck) der Wirbelsäule über Arme und Beine eine Bewegung produziert werden. Die Wirbelsäule kommt unter Druck und verlagert die Leistungsanforderung und Leistungsbereitstellung; das Verhältnis von Sauerstoff-Zyklus und Zuckerverbrennung verschiebt sich.

Das „Rutschtraining“ (Slidation) versucht die Wirbelsäule in Dominanz zu stellen über die Umkehrung der Bewegung. Arme und Beine bewegen die Wirbelsäule - Schultergürtel und Beckengürtel kommunizieren dabei miteinander. Es sollen Muskelketten aktiviert werden, die z. B. durch einseitige Arbeit oder Training inaktiv geworden sind. Dabei spielen auch die so genannten Stellreflexe eine Rolle, die u.a. einer balancierten Körperstellung dienen und deren Rezeptoren in der Muskulatur (Muskelspindeln), v. a. der Halsmuskulatur sitzen. Die Abnahme des Drucks in den Gelenken soll mit einem Slide-Faktor unter Einfluss eines hohen koordinativen Anteils mit in die Bewegung einfließen. Um die Wirbelsäule zu trainieren, muss über die Streckung der Wirbelsäule (Oxciput und Sacrum entfernen sich voneinander) gearbeitet werden und nicht über das Extensions- oder Flexionsmuster (z.B. Vorschub beim Laufen). Außerdem ist eine Rotation mit wechselnden Drücken notwendig. Die Bewegungsparameter Kraft- Ausdauer- Koordination- Dehnung spielen dabei eine wichtige Rolle.

Effekte

Die Einflussnahme propriozeptiven Trainings, Stellreflex-Trainings der Wirbelsäule unter manual-therapeutisch ostheopatischen Gedanken sind nicht zu leugnen, sollten aber eher bewusst eingesetzt werden, um eine hohe Trainingseffizienz zu erwirken.

Die Belastung des Sports wird im Leistungsbereich gesenkt, während die Regeneration und deren Qualität angehoben werden. Somit wird der Sauerstoff im Körper effizienter genutzt und der Sportler kann mit weniger Training in die nächst höhere Leistungsstufe gelangen, weil die Arbeitsleistung der tonischen Muskulatur angehoben wird, die eng mit Rotation und Koordination verbunden ist. Früher musste der Sportler in seiner Sportart härter trainieren, um bessere Zeiten zu laufen/ schwimmen/ radeln etc.. Im Endeffekt kam er an seine Leistungsgrenze und war häufig verletzt oder übertrainiert.

Durch die Rotationsschulung, das Training speziell der tonischen Muskulatur über Rotation und Streckung sowie auch der Verbesserung der Koordination werden sportspezifische sowie alltägliche Bewegungen ökonomisiert, d.h. Belastungen und Anstrengungen im Sport, aber auch im Alltag, fallen weniger schwer. Die Wirbelsäule verbraucht weniger Energie, die dem Körper dann zusätzlich zur Verfügung steht (z.B. für einen gezielteren Einsatz der Extremitäten, für Konzentration, Hinauszögern einer Ermüdung etc.).